Traisen-Fluss – NÖ Regierungsviertel und Roland Rainer Siedlung ·
Posted by Herr Winter on 2010_06_07 at 20:15 | Last modified: 2011_08_04 10:10360° Panorama - Kugelpanorama (360° x 180°) des Traisenflusses an der Seite des Landhausviertels in St. Pölten sowie
einen 360° Panorama - Kugelpanorama-Blick des "Traisensteges" zwischen „Rainersiedlung“ das ist Roland Rainers Gartensiedlung und Landhausschiff mit Blick zum Klangturm
Im Austria-Forum AEIOU - Das österreichische Wissensnetz findet man zur Traisen folgendes:
Traisen, Niederösterreich, südlicher Nebenfluss der Donau. Die Traisen entspringt mit 2 Quellflüssen westlich von St. Aegyd am Neuwalde (588 m). Die Unrecht-Traisen fließt nach Norden durch St. Aegyd und Hohenberg (488 m), die Türnitzer Traisen wendet sich bei Türnitz (466 m) nach einer kurzen Nordwestpassage Richtung Nordost, beide Flüsse vereinigen sich bei Freiland. Dann fließt die Traisen über Lilienfeld (383 m), Traisen (356 m), Wilhelmsburg (321 m), St. Pölten (271 m), Herzogenburg (229 m) und Traismauer (197 mm) zur Donau... Mehr
Ob für einen Tag oder eine Woche, ein Stopp in St. Pölten lohnt sich (immer). Kaum eine Stadt bietet so viele Kontraste.
Ganz gleich, ob Sie die Altstadt mit ihren einmaligen Barock- und Jugendstilgebäuden oder das hypermoderne Landhausviertel und den Kulturbezirk erkunden: Überall werden Sie das Gefühl haben, wahre Schätze zu entdecken... beschreibt sich St. Pölten auf
Fotoaufnahme Sonntag, 6. Juni 2010, Mittagszeit
St. Pölten ist Österreichs älteste Stadt und jüngste Landeshauptstadt. (850-Jahresfeier 2009)
Was ich and dieser für mich ja neuen Stadt mag, ist unter anderem das
- "Seen-Erlebnis" (3 Seen mitten in der Stadt), vier Naherholungsgebiete mit 46 Naturdenkmälern
- 192 km markiertes Wegenetz zum Laufen und Walken, 165 km Radwanderwege
- direkte Lage am Traisental-Radweg (Anbindung vom Donauradweg über St. Pölten bis Mariazell)
- die zentrale Lage St. Pöltens in Niederösterreich - ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge
Und St. Pölten ist eine Radstadt s. o. - Aus meiner Sicht ist dies ein Dorado!
Innerhalb eines Radius von 50 km ist es in jede Richtung ein Feines mit dem Rad unterwegs zu sein!
Da findet man bei google jedoch ausreichende Informationen dazu - hier eine davon: mit einigen weiter führenden Links.
Gartensiedlung von Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Rainer
Entlang des Ostufers der Traisen entstand in St. Pölten die Gartensiedlung von Roland Rainer, die über eine Fußgängerbrücke mit dem Regierungsviertel verbunden ist.
Fotoaufnahme Sonntag, 6. Juni 2010, Mittagszeit
Fotoaufnahme Traisensteg zwischen Roland Rainers Gartensiedlung und Landhausviertel vom Sonntag, 6. Juni 2010, Mittagszeit
Das Siedlungsprojekt zeichnet sich formal durch die lebendige rhythmische Kubatur der weißen Baukörper aus, die zu den großzügigen Grünflächen einen satten Farbkontrast liefern. Durch die Ausgliederung des Verkehrs innerhalb des Wohnbereichs können sich die Kinder auf den Spielplätzen und Wegen frei bewegen, ...
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schreibt über das "Das Wohnzimmer im Garten"
Am Ostufer der Traisen plante Roland Rainer seine letzte Gartenstadt. Die 160 Wohnungen überzeugen durch Gärten, Loggien und Terrassen. Ein Spaziergang durch eine Siedlung, in dem der Mensch den Ton angibt: grüne Wege, ruhiges Leben, Sonnenschein.
Roland Rainer glaubte daran, dass Architektur glücklich machen könne . Den Löwenanteil seines langen, erfüllten Berufslebens widmete er daher der Planung umsichtig angelegter Gartenstädte. Stets liegen die Reihenhäuser und Wohnungen an bepflanzten Wegen, haben sonnengeflutete Räume an Innenhöfen oder Gärten und bilden so ein Umfeld, in dem freundschaftliche Kontakte gedeihen können...
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Zu lesen auch im "Der Standard" - Sag mir, wo die Rosen blühn! - vom 08. 09. 2007
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Schloss Viehofen und Jakobskapelle am Viehofner Kogl ·
Posted by Herr Winter on 2010_04_08 at 11:11 | Last modified: 2011_08_02 11:52360° Panorama - Kugelpanorama (360° x 180°) des Schlosses Viehofen und der zugehörigen spätgotischen Schlosskapelle "Jakobskapelle"
Schloss Viehofen
Das Gebiet um St. Pölten gehörte im 11. Jh. dem Bistum Passau. Zur Sicherung seines Besitzes ließ es vermutlich in der ersten Hälfte des Jahrhunderts auf dem strategisch günstig gelegenen Steilabfall über der Traisen eine erste Befestigung anlegen.
Die spätere Burg wurde von Ministerialen verwaltet. Die Herren von Viehofen wurden 1137 mit einem Egeno erstmals erwähnt.
Um 1250 wurde Ulrich von Viehofen, der ein Gefolgsmann Rudolf von Habsburgs war, von König Ottokar in seiner Burg belagert. Mit seinem gleichnamigen Sohn starb die Familie aus.
1291 erbten Heinrich von Kaja und die Kinder Ottokars von Lengbach die Herrschaft... So beginnt eine Beschreibung auf "burgen-austria.com" Weiter
Fotoaufnahme 4. April 2010, später Nachmittag ~ kurz vor Dämmerung
Wesentlich kürzer ist die Beschreibung in
Austria-Lexikon.at schreibt ebenso kurz und bündig:
Zweistöckiger langgestreckter Bau mit Kapelle von 1463- Das Schloß hat unter den Kriegsein- wirkungen 1945 so schwer gelitten, daß man sich entschloß, einen Teil davon abzutragen. Auch die restliche Anlage ist heute dem Verfall preisgegeben. 1130-1297 Erwähnung der Herren von Viehofen (Passauer Lehen). Die heutige Anlage stammt aus dem 17. Jh.
- LINK:
Jakobskapelle innen
Fotoaufnahme 4. April 2010, später Nachmittag ~ kurz vor Dämmerung
Die Schlosskapelle war ehemals die Kirche für die Viehofner.
1248 wurde erstmals die Schlosskapelle zum hl. Apostel Jakobus d. Ä. erwähnt.
Das 15. Jahrhundert ist baugeschichtlich das entscheidende für die Kapelle, das Schiff und der Chor gehören dieser Epoche an, nur der Turm ist jünger. Das zweite südliche Fenster trägt die Datierung 1463.
Eine interessante Aktion gab es im Rahmen der "Lange Nacht der Kirchen" am 5. Juni 2009,
da begann mit einem Eröffnungsgebet in der Schlosskapelle die "Lange Nacht der Kirchen"
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